Freitag, 26. Mai 2017

Das SDP-Tuch ist verschenkfertig! :)

Zuletzt hatte ich ja überlegt wie ich das Problem mit dem nicht ausreichend vorhandenen Garn löse. Ich habe mich für die einzig richtige Lösung entschieden und alles bis zum roten Farbteil wieder aufgetrennt, das noch vorhandene vierfädige rote Garn auf drei Fäden reduziert und von dort an dann alles neu gehäkelt. Das hat sehr gut funktioniert und das Tuch ist nun fertig. Ich freue mich schon riesig darauf es zu überreichen. :)



Wie man sieht, ist es riesig. Ich kann die Enden gerade so mit ausgestreckten Armen halten. Hier am Wäscheständer kann man die Buchstaben und Totenköpfe im Gegenlich ganz gut erkennen.

Freitag, 14. April 2017

SDP-Tuch

...und es geht weiter mit Gehäkeltem!
Hier das eigentlich so gut wie fertige Tuch für Suzy. "Eigentlich", weil es fehlten etwa 40 cm um es zu beenden. Aus einem alten Projekt hab ich noch was Rot gefunden, leider 4-fädig, sodass ich beim Verhäkeln einen der Fäden rausziehen muss (die Tuchwolle ist nämlich 3-fädig).
Die Buchstaben "SDP" waren übrigens Suzys Wunsch wegen dieser Band, die sie sehr mag.


Im Augenblick überlege ich, ob ich nicht den grauen Teil des Tuches komplett auftrenne, das Rot ans Rot anhäkel und dann wieder den grauen Teil neu mache.. (vermutlich wird es darauf hinauslaufen, denn...
... dann sind die Totenköpfe komplett rot
... dann ende ich mit grau und der Farbverlauf bleibt komplett erhalten
... es sieht nicht nach Notlösung aus
... ich kann den Fehler in den Totenköpfen der letzten Musterreihe korrigieren ;-)

Dagegen spricht eigentlich nur Bequemlichkeit, ein schwaches Gegenargument.


Noch ein paar Daten:
Muster: Totenkoepfle Tuch von ravelry mit Abwandlung wegen der Buchstaben
Wolle: Magic Moments, 1000 m von Lady Dee's Traumgarn

Freitag, 7. April 2017

Filethäkeln für Flaschen

Ich habe etwas "Neues" gelernt: Filethäkeln. Ich dachte immer das sei wer weiß was für ein Hexenwerk. Im Endeffekt sind es auch nur Stäbchen und Luftmaschen. Der Begriff "Filethäkeln" lässt da irgendwie mehr vermuten. Naja, es war zweckmäßig und nun habe ich Untersetzer für die Kerzenständer und wieder ein bisschen weniger Wolle rumliegen. :-)




Das weiße ist eigentlich etwas zu löchrig, um runterlaufenden Wachs von der Fensterbank fernzuhalten, daher hab ich noch einen in schwarzweiß gemacht, wo sich im Grunde nur schwarze und weiße Wolle ohne Lochmuster abwechselt.


Das passt dann auch gut zur der Jack Daniels Flasche. (Info am Rande: Wir mögen beide keinen Whisky (auch keinen guten) und haben den nur wegen der Flaschenform gekauft. Letztendlich ist der in einem (bzw. mehreren) Schokokuchen gelandet. Die einzige Form, in der Whisky meiner Meinung nach, genießbar ist..)



Montag, 13. März 2017

Was lange währt....

... wird erst sehr spät fertig.

Ein Blick auf einen alten Blogeintrag hat mir offenbart, dass mein Projekt Sommerhose (damaliger Arbeitstitel: "Erdbeerhose") bereits am 30. Juni 2016 (!!!) in nahezu fertigem Zustand war. Das heißt, dass nur noch der Bund und der Saum gefehlt haben. Neun Monate später habe ich nun Bund und Saum genäht. Pünktlich zum heißen Wetter, bei dem man eine leichte, langbeinige Sommerhose für die Arbeit im Labor braucht *ähem*.

Nun... Vorhang auf für die fertige Erdbeerhose mit Bund und Saum aus Bündchenstoff!




Wer einen Blick auf den Link zum alten Blogeintrag geworfen hat, der wird feststellen, dass dieser noch weitere Projekte umfasst. Tatsächlich sind diese alle (bis auf den Kapuzenpulli) bereits seit einiger Zeit abgeschlossen. Da ich noch nicht alle Sachen gezeigt habe, hole ich das nun nach.

Amiga-Halswärmer


Das Muster, welches ich bei ravelry entdeckt habe, wird gehhäkelt und gestrickt. An diesem Teil konnte ich auch wieder sehr stark meine Häkelvorliebe sehe. Den Häkelteil habe ich in wenigen Wochen erledigt gehabt, der Strickteil hat sich ewig gezogen. Ich bin da zum einen sehr langsam und zum anderen macht es mir auch einfach nicht so viel Freude.

Maid Marian Schulterwärmer

Das gute Stück ist komplett gestrickt im falschen Patent. Das Muster stammt von drops. Sehr praktisch ist das mit der Kapuze und es hält auch tatsächlich die Schultern angenehm war. Am Hals zieht es leider etwas, also auf den Schal kann ich im Winter dann nicht verzichten.

Freitag, 3. März 2017

Sommernachtstraum und Bananen - zwei neue Weinansätze

Nachdem ich nun mein Bachelorstudium abgeschlossen habe, kann ich mich erstmal den schönen Dingen des Lebens widmen wie zum Beispiel der Alkoholherstellung. Da dieses Jahr auch ein runder Geburtstag ansteht, habe ich beschlossen für die Feier zwei Weine anzusetzen. Ausgewählt habe ich einen roten Beerenwein sowie einen eher exotischen Bananenwein. Auf letzteren bin ich sehr gespannt, da kann ich mir noch so gar nicht vorstellen wie das am Ende schmecken mag. Die Rezepte für diese beiden Weine habe ich dem Fruchtweinkeller entnommen. Es handelt sich hierbei um den Sommernachtstraum und den Bananenwein.

Sommernachtstraum
Zunächst möchte ich ein paar Worte zum Sommernachtstraum verlieren. :-) Wie im oben verlinkten Rezept beschrieben habe ich Tiefkühlfrüchte für den Ansatz verwendet. Um diese Jahreszeit ist es schließlich eher schwer an frisches und bezahlbares Obst in diesen Quantitäten zu gelangen. ;-) 
Meine Mischung sah wie folgt aus:
  • 3x 750 g Beeren-Mix mit Sauerkirschen (enthält schwarze und rote Johannisbeeren, Sauerkirschen, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren)
  • je 250 g Himbeeren und Heidelbeeren
Das ganze wurde dann im Gäreimer aufgetaut, mit Wasser auf 5 L aufgefüllt und püriert. Hefe und sonstige Zusätze hinzu und warten. Optisch eine nette rote Fruchtsoße:
Eine Woche später habe ich dann die Maische durch einen Beutel aus einem alten Bettbezug abgepresst und in den Gärballon umgefüllt. Neuer Zucker wurde ebenfalls ergänzt. Liebevoll bezeichnet als "ein Ballon voll Blut":

Beim Umfüllen habe ich auch direkt noch eine Probe entnommen. Geschmack: erwartungsgemäß sauer, Alkoholgehalt: ca. 12 % und Säuregehalt etwa 11 g/L. Da das zu viel Säure ist musste ich den Ansatz nochmal verdünnen, um den Gehalt auf etwa 7,5- 8 g/L abzusenken. Um den Weinansatz nicht zu sehr zu verwässern, habe ich Honigwasser dazu verwendet. Das Gesamtvolumen liegt nun bei ungefähr 7 L Wein und passte somit nicht mehr in den 5 L Ballon. Somit habe ich nun zwei Ballons mit rotem Wein, die vor sich hin gären. Nächster Arbeitsschritt ist hier die erneute Messung des Alkohols, sobald die Gäraktivität nachgelassen hat und nachzuckern, sofern erforderlich.

Bananenwein
Beim Kauf von 2,5 kg Bananen kam ich mit sehr seltsam vor, das ist schon eine riesige Menge. Die wurden dann solange liegen gelassen bis sie braun wurden. 



Dann wie im Rezept beschrieben zermatscht und zusammen mit Rosinen, Zitronensaft, Zucker, Hefe und weiteren Zusätzen in den Eimer gefüllt. Extremst unappetitlich sah das in den ersten Tagen aus. Ich hatte schon befürchtet, dass es scheitert, denn diese unschöne braune Färbung, die man dort am Boden sieht, nahm fast der ganze Ansatz an...
 

Überraschenderweise sah der Ansatz nach einigen Tagen dann doch so aus:


Immer noch nicht sehr appetitlich, aber deutlich besser als dunkelbraun. Nach Abpressen der Maische und umfüllen in den Gärballon sieht es aus wie naturtrüber Apfelsaft. Damit kann ich sehr gut leben.

Auch hier ist der nächste Arbeitsschritt Bestimmung des Alkoholgehalts und Nachzuckern. Außerdem muss ich noch den Säuregehalt messen und einstellen.
Hier habe ich noch ein Video, das zeigt wie schön kräftig der Bananenwein gärt (also Kohlenstoffdioxid produziert während der Zucker in Alkohol umgewandelt wird):
video

Ich lasse die Gärballons immer in der Badewanne stehen, weil sie da nicht im Weg sind (wir nutzen die Wanne kaum) und falls es doch mal überschäumen sollte auch einfach zu reinigen ist.

Die Drei in der Badewanne

Jetzt heißt es erstmal warten, messen und nachzuckern bis kein neuer Alkohol mehr gebildet wird und der Restsüßegehalt im Wein konstant bleibt.


Sonntag, 1. Januar 2017

Reading Challenge - Bücherbilanz 2016

Zeit Bilanz zu ziehen!

Seit dem letzten Beitrag sind noch zwei Bücher hinzugekommen. "Schöne neue Welt" als - wer hätte es gedacht? - Dystopie und "Die wilden Hühner" als ein  Buch, das ich zuletzt in der Schulzeit gelesen habe. Das war toll, bei nächster Gelegenheit muss ich mir unbedingt die Nachfolgebänder ausleihen. Damals wollte ich natürlich auch unbedingt eine Bande haben wie die Wilden Hühner. Da wir in meiner Kindheit auch Hühner hatten, konnte ich mich direkt sehr gut damit identifizieren. ;-P


Insgesamt war es für mich ein sehr erfolgreiches Lesejahr: 26,5 Bücher *jippie!*  plus zwei, die sich nicht einsortieren ließen.  Nachdem ich nun jahrelang so gut wie nichts gelesen habe, hab ich durch die Challenge tatsächlich die Lust am Lesen wiederentdeckt. Ich werde zwar voraussichtlich niemals wieder so viele Bücher verschlingen wie früher (d.h. in meiner Schulzeit), aber das ist okay. Ich habe jetzt auch deutlich mehr Hobbies und mehr Verpflichtungen als zu Schulzeiten. Auf jeden Fall freue ich mich darüber, dass ich nun wieder häufiger ein Buch in der Hand hatte/haben werde und ich dieses Jahr auch einige Dinge gelesen habe, die ich sonst nie angefasst hätte. Das war eine tolle Erfahrung.
Das eindrucksvollste Buch war wohl "Das Tagebuch der Anne Frank". Ein Buch, das ich auch schon länger lesen wollte, aber ohne die Reading Challenge vermutlich noch ewig nur auf der imaginären To Read-Liste gelassen hätte.




Dieses Jahr hab ich auch schon zwei Bücher beendet. Eines sogar innerhalb eines Tages (Der Geiger von Mechtild Borrmann). Es geht gut weiter ;-)

There's a rainbow in the rain..

Ein frohes neues Jahr!
Ich möchte schnell ein Bild zeigen von dem Geburtstagskuchen, den ich meiner besten Freundin zum 30. gemacht habe. Auf der Feier hab ich es irgendwie versäumt die Torte zu fotografieren, daher nur das Bild der Testtorte. Ihre Torte hatte etwas mehr Creme, war höher und die Teigschichten fluffiger.




Verwendet hab ich Lebensmittelgelfarben von Wilton. Die waren sehr ergiebig. Für 300 Gramm Teig habe ich nur eine Teelöffelspitze Farbe benötigt; bei Rot und Orange zwei TL-Spitzen. Das Rezept habe ich mir von Chefkoch geholt, es war dieses hier: Regenbogentorte bei Chefkoch 
Dank der Testtorte wusste ich dann auch, dass man das Eiweiß besser steifschlägt und dann am Ende unterhebt und ein komplettes Päckchen Backpulver verwendet. Dadurch werden die Böden schöner. Wenn man Zeit sparen möchte, kann man auch mehrere Böden gleichzeitig in einer Form backen. Dazu wird ein Stück Backpapier zwischen die einzelnen Schichten gelegt. Der Boden ist dann aber eher tätschig und es wird definitiv schöner, wenn man sie einzeln backt. Grundsätzlich ist es aber möglich.
Als Creme habe ich keine Buttercreme verwendet, sondern eine Mischung aus Sahne, Quark und Joghurt. Das finde ich immer frischer. (1 kg Quark, 2 Päckchen Sahne (steifgeschlagen mit 2 Päckchen Sahnesteif, 200 g Joghurt, zwei Päckchen Zitronenschale sowie gesiebter Puderzucker bis es süß genug ist). Auf die Böden kam dann noch jeweils Himbeermarmelade, sodass ich am Ende eine Zitronen-Himbeer-Torte hatte. Das war sehr lecker :)