Dienstag, 14. Juni 2016

Reading Challenge - zwei nicht so überzeugende Bücher

Graphic Novel
Als Graphic Novel habe ich mir aus der Comic-Abteilung der Stadtbibliothek Cosa Nostra I : Die Anfänge (Autor/Illustrator: David Chauvel/Erwan LeSaëc)  ausgeliehen. Es handelt sich um die Geschichte der Mafia in New York. In diesem Fall um die Anfänge und die Geschichte der Männer, die diese "Organisation", die Cosa Nostra, errichtet haben.
Ich muss sagen, dass ich nicht so gut mit dem Comic klargekommen bin. Ich hatte so meine Probleme beim Wiedererkennen der Figuren (mehrere Namen für die gleiche Person) und teilweise hatte ich das Gefühl, dass dort plötzlich Szenen eingeschoben werden, die in keinem Zusammenhang zu der davor standen. Naja, nicht so ganz meins. Ich bin nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und war teilweise einfach etwas verwirrt.

Satire 
Das andere ausgelesene Buch ist eine Satire gewesen, zumindest hat die Bücherei sie als solche gelabelt. Du sollst eventuell nicht töten: Eine rabenschwarze Komödie von Simon Borowiak. Der Autor ist mal Redakteur bei der Titanic gewesen, so als Info am Rande. Jaa... rabenschwarze Komödie, hmmhmmm... hat mir auch nicht so gut gefallen das Buch. Ich fand es nicht wirklich sonderlich witzig und den rabenschwarzen Humor habe ich auch nicht gefunden (oder nicht erkannt ;D). Die Charaktere haben mich nicht richtig überzeugt, wirkten relativ gestellt auf mich. Die Geschichte plätscherte so dahin ohne große Höhen und Tiefen und dann war es plötzlich zu Ende.
Um noch ein paar Worte über die Handlung zu äußern:
Hauptcharaktere sind Schlomo und sein blinder Freund Mendelsohn. Letzterer hat aufgrund einer Erbschaft eine nette Villa gekauft. In der Nachbarschaft lebt eine Familie (deren Name mir entfallen ist). Es handelt sich dabei um vier (?) Geschwister. An der jüngsten findet Schlomo Gefallen. Diese ist allerdings mit so einem schleimigen, arroganten Theatermenschen zusammen. Auf einer Party ist dieser plötzlich tot und nun wird diskutiert, wie man die Leiche nun entsorgen sollte. Die Leiche wird dann auch entsorgt und die Vorgänge genau beschrieben.. und das war's dann auch schon irgendwie..


Das war also eine nicht ganz so gelungene Auswahl meinerseits. Ich mein, die Bücher waren nicht die schlechtesten, die ich je in den Händen hatte, immerhin habe ich sie ja beide durchgelesen. ;-) Ich hatte mir allerdings, gerade von der Satire, mehr versprochen. Dafür habe ich als Entschädigung danach aber wieder ein gutes Buch erwischt. Dazu dann demnächst mehr. :)


1 Kommentar:

  1. Manchmal muss auch schlechte Bücher lesen um die guten besser zu würdigen!

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