Mittwoch, 31. Dezember 2014

"Boah, ist das geil" - Zimthefebrot


Vor Weihnachten waren wir bei Freunden zu Besuch, dort habe ich ein wenig in deren Kochzeitschriften gestöbert und dabei ein Rezept für einen "Cinnamon Babka" entdeckt. Das ist im Grunde ein 0815 süßer Hefeteig mit einer Zimtfüllung. Und Hefeteig und Zimt sind bekanntlich immer gut, das kann also nur lecker werden.
Genau so ist es auch, überaus köstlich. Statt der im Rezept verwendeten Rosinen habe ich allerdings einen Apfel, der noch wegmusste, grob geraspelt und mit in die Füllung gebackt. Eine sehr gute Entscheidung, wie mein Freund nicht müde wird zu betonen.


Ich glaube als Zimtschnecken macht sich das auch sehr gut. <3

Hier das (halbe) Rezept:
Wie gesagt, der Teig ist ganz normaler Hefeteig. Für die Füllung braucht man etwa 2 EL flüssige Butter, 1 EL Zimt, 1 Eiweiß, 150g Zucker und einen geriebenen Apfel.
Den Teig rollt man zu einem Rechteck aus, dessen Länge etwa der der Form entspricht. Dann streicht man fast die gesamte Füllung auf den Teig und rollt ihn von der Längsseite her auf. Den Rest der Füllung streicht man dann auf die nun obenliegende Seite und schlägt den Teig nochmal ein. Dann verdreht man ihn ein paar Mal und gibt ihn in die zuvor gefettete und leicht bemehlte Kastenform. Ich hatte meinen etwa eine Stunde bei 180°C im Ofen.

Und damit wünsche ich Euch einen guten Rutsch und bis nächstes Jahr! :)

Montag, 22. Dezember 2014

Morgenmantel, die zweite

[Info am Rande: das gute Ajvar ist schon leer! :o Merke: Man sollte bei einem Frühstück mit sechs Personen nicht das gute Zeug af den Tisch stellen, dann sind mal eben 2,5 Gläser leer. Es kam also gut an, was mich natürlich freut. :)]

Der Morgenmantel nimmt langsam Form an und wie ich einem Blick auf den letzten Post dazu entnehmen konnte, habe ich euch bisher den richtigen Stoff vorenthalten.
Das wird sich nun ändern. :)
[Der Mantel passt Henrietta leider nicht, da ist sie einige Nummern zu klein für und mit Brüsten und Taille auch "etwas" anders gebaut als mein Freund ;-)]

Blaugraukarierter Stoff mit blauem Kontraststoff.


Augenscheinlich bin ich schon recht weit. Das Vorder- und Rückenteil sind zusammengenäht, der Gürtel ist fertig, der Beleg angenäht und auch schon von Hand befestigt. Die Nahtzugaben sind mit Schrägband eingefasst. Nun hapert's bei mir aber an den Ärmeln, deren Konstruktion ich nicht verstehe. Ich hoffe, dass mir das grüne Nähforum helfen kann, oder vielleicht meine Mama, wenn ich Heiligabend bei ihr bin.
Bis dahin liegt der Mantel wohl erstmal auf Eis.
Gut, dass ich meinen Freund schon vorgewarnt habe, und wir uns darauf geeinigt haben, dass die Bescherung für uns Anfang Januar an unserem Jahrestag sein wird

Ich starte nun erstmal in die Weihnachtstage. Frohe Weihnachten und ein schönes Fest! :-)



Freitag, 12. Dezember 2014

Aj-Aj-Aj-Aj-Ajvar!


Was macht man aus anderthalb Kilo Paprika, einem Haufen nicht scharfer Chilies und Auberginen? Ajvar!
Bis vor einem Jahr (also bevor ich meinen Freund kennengelernt habe ;-)) wusste ich noch gar nicht, dass es Ajvar gibt und dass es so lecker ist. Ein echtes Multitalent, als Margarinenersatz unterm Käse, zusammengeschmischt mit Tzatziki als Wrapsoße oder Dipp für Kartoffeln, als Würzmittel in Soßen, und vieles mehr.
Es war somit nur eine Frage der Zeit bis ich es selber mal kochen wollte. Diese Woche habe ich also fleißig Paprika gekauft (waren netterweise auch im Angebot) und mich gestern drangegeben. Ein Rezept habe ich nicht benutzt, sondern einfach frei Schnauze gearbeitet.
Zwiebeln klein geschnitten, mehrere Zehen Knoblauch gepresst, in Öl angebraten und dann einfach die obigen Zutaten püriert dazugeworfen. Zusammen mit einem guten Schluck Essig kochen gelassen, mit Salz und (Cayenne)pfeffer gewürzt und ab in Gläser.



Das erste Glas wird heute direkt auf Wraps probiert. Ich bin gespannt, was mein Freund meint. Mir schmeckt es auf jeden Fall besser als das gekaufte, durch die roten Paprika ist es allerdings ein wenig süßlicher.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Das Grauen hat einen Namen und es heißt "Morgenmantel"

Einen wunderschönen Dezember wünsche ich!
Da sich Weihnachten nun schon sehr deutlich am Horizont abzeichnet, gibt es auch nun von mir den ersten Post mit einem Weihnachtsgeschenk.
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen bin, dass mein Freund einen Morgenmantel braucht. Auf jeden Fall fand er den Einfall auch sehr gut, und so war es eine abgemachte Sache, dass er von mir einen genäht bekommt. Ausgewählt habe ich Butterick 6837 Modell A.



Probeteile habe ich auch bereits angefangen und am Wochenende war die letzte Anprobe, es geht nun also richtig los.
Das erste Probeteil möchte ich dennoch kurz präsentieren, da es einfach so wunderbar schauderhaft in seiner Stoffwahl ist.



Wie man vielleicht erahnen kann, hat das Modell überschnittene Ärmel. Da ich das nicht so gerne mag (schaut für mich immer so ein wenig nach schlechter Passform aus), wollte ich dieses Detail am Schnitt also ändern.
Dazu setzte ich mich eines schönen Abends bewaffnet mit Tesafilm, Schere und Papier auf den Boden und begann mehr oder weniger planlos rumzuprobieren. Das hat natürlich zu nichts geführt, weswegen ich nach einer guten Stunde kapitulierte und mit meiner Mitbewohnerin den Weihnachtsmarkt aufsuchte.
Einige Stunden und Glühweine später kam ich wieder heim und hatte einen Aha!-Effekt. Alles erschien plötzlich stimmig und logisch. (Jaaa... ich hatte im wieder nüchternen Zustand auch so meine Zweifel...)
Die Anprobe des zweiten Probeteils am Wochenende war daher überraschend positiv. Alles passt!
Vorsichtshalber habe ich aufgrund des schon recht weit vorangeschrittenen Dezembers meinen Freund vorgewarnt, dass der Mantel evt. erst später fertig wird. ;-)


Donnerstag, 6. November 2014

zweckentfremdete Schallplatten(hüllen)

Kennt ihr diese Kartons, die man Umzug für Umzug von einer Wohnung zur anderen mitschleppt? Ja? Meine Mutter hat zwei davon, und sie enthalten Schallplatten.
Um ihr mal ein wenig bei der Kartonreduktion zu helfen, habe ich einige ihrer Platten an eine Freundin weitergegeben, ein paar an meinen Freund und ein paar selbst behalten. Nun besitze ich aber keinen Plattenspieler, was liegt da näher als sich aus den Platten eine Box fürs Regal zu basteln? Nichts.
Daher erfolgte meine Plattenauswahl auch rein nach optischen Gesichtspunkten. Die Idee stammt natürlich nicht von mir, sondern ist mir in den Weiten des Internets vor die Füße gefallen. Kisten und Ordnungshelfer kann ich auch immer brauchen.
Das Zusammenbasteln ist unglaublich einfach. Alles was man braucht, sind fünf Schallplatten(hüllen) und durchsichtiges Klebeband - und wenige Minuten später hat man dann eine Schallplattenkiste im Regal:


Wenn ich im Bett liege, werde ich also nun von Katzenaugen äh.. beäugt:

Beim Betreten des Raumes, gibt's direkt Nippel zu sehen - war nicht ganz so geplant.. (Die Platte ist nicht von meiner Ma, sondern hat mein Freund gesponsort.. ;))
Achja, und im Hintergrund wärmt sich Teddy Puschel den alten Rücken auf der Heizung. Oh, er meckert mich gerade an, weil er findet, dass 20 Jahre nicht alt sei..


Und der Vollständigkeit halber noch die Seite, die zur Wand zeigt und eigentlich an die Trance Angel-Position sollte. Jaja, meine Verpeiltheit..

 

In die Kiste habe ich erstmal die Bücher und das andere Zeug geworfen gepackt, das vorher in dem Fach stand.

Geplant ist noch, die Platten an den Außenkanten mit schwarzem Isolierband zu kleben, damit die Stoßkanten schön aussehen und es nochmal was stabiler wird.

Freitag, 10. Oktober 2014

Was nähen aus....?

Ich arbeite ja nun schon seit einiger Zeit daran meine Stoffvorräte zu vermindern. Unterm Strich eher erfolglos, da immer wieder neues dazukommt... Aber solange der Vorrat nicht wächst, will ich mal zufrieden sein.
In den letzten Tagen habe ich einen weiteren Schrankhüter vernäht. Ein Stoff aus der Kategorie "Was für ein schöner Coupon* - den muss ich haben!"

[* Einschub für die Nicht-Stoffmarkt-Besucher: Ein etwa 1,50x1,50m Stoffstück, das man grabbeltischmäßig auf Stoffmärkten finden kann und meist um die 5 Euro kosten]



Kurz nach dem Kauf dachte ich, dass der Stoff ein tolles Halstuch abgeben würde. Im Grunde wäre er auch ein tolles Halstuch. Schöne Farbe, schönes Muster, weich fallend, dünn.. Ich habe es aber nie übers Herz gebracht den Stoff zu zerschneiden. 1,40m x 1,40m wäre mir für ein Halstuch zu groß gewesen. So blieb der Stoff dann doch einige Jahre im Schrank liegen.

Vorgestern wollte ich dann unbedingt nähen und genau diesen Stoff verarbeiten. Nach einiger Sucherei habe ich mich dann für diesen Schnitt entschieden:


Burda September 2009 - Kleid 124

Und so sieht es am Model aus, das es leider so präsentiert, dass man nicht allzuviel vom Kleid sieht. ;-)

Für ein Kleid hatte ich leider zu wenig Stoff, daher wurde es bei mir eine Tunika.


Die Farbwiedergabe ist wie immer unterirdisch schlecht. Die Knöpfe passen besser zum Stoff und er glitzert weniger und ist gedeckter blau.

Ich mag den Schnitt sehr, und werde wohl nochmal eine Kleidvariante nähen. Änderungen sind auch schon notiert. Ein wenig mehr Bequemlichkeitszugabe an den Oberarmen und im Rücken, sowie das gesmokte ein gutes Stück nach oben versetzten. Burda vermutet meine Taille irgendwie in der Bauchnabelregion... :D


Schnitt: Burda,  September 2009, Kleid 124

Donnerstag, 25. September 2014

Nähen für die Seele



Endlich, endlich bin ich mal wieder richtig zum Nähen gekommen. Als Belohnung für die vorletzte Klausur des Semesters habe ich mir heute einen Nähnachmittag/-abend gegönnt.
Ich fühl mich jetzt auch richtig entspannt, obwohl ich weiß, dass ich bis zur letzten Klausur am Montag noch eine Menge Arbeit vor mir habe. Ich sollte mir das häufiger gönnen.
Das Beste am Nähen ist ja, dass man nicht nur gut gelaunt und entspannt ist (wenn alles gut läuft), sondern auch noch was zum Anziehen hat.
So konnte ich also gerade zwei neue Leggings in den Schrank räumen. Früher fand ich die ja total gruselig, insbesondere dann, wenn sie ausgefallene Muster hatten. Was soll ich sagen? Ich hab sie lieben gelernt, auch mit Mustern - oder besonders mit Mustern!
Im Gegensatz zu Strumpfhosen kann ich sie mir selber nähen (auch wenn das meine ersten sind) und an Jersey kommt man auch immer gut ran. Für mich sind sie ein prima Ersatz für Strumpfhosen geworden. Ohne Rock oder Kleider drüber würde ich sie allerdings niemals anziehen. Für mich sind sie wirklich nur für drunter, und einfach keine Hosen.
Genug geredet, hier also meine neuen Beinwärmer für den kommenden Herbst und Winter.

Schnitt: Leggings aus der  CUT

Übrigens befindet sich im Bund dieses wunderbare "zärtlich weiche, bequeme und schmiegsame" Gummiband. ;-)




Sonntag, 21. September 2014

Herbstzeit ist Kürbiszeit!


Nach den eher sommerlichen Tagen mit Sonne, 26°C und Gewittern kam nun heute so ein eher unfreundlicher, grauer und verregneter Herbsttag. Fast pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn und perfekt, um den ersten Kürbis zu verarbeiten und mein Rezept für einen Kürbisbrotaufstrich zu teilen.
Irgendwann zu Beginn dieses Jahres habe ich entdeckt, dass der Kürbisaufstrich von dm echt lecker ist. Da Selbermachen aber viel cooler (und vermutlich auch günstiger ist) als sich den fertigen Aufstrich zu kaufen, hab ich mich schon den ganzen Sommer auf die Kürbisaison gefreut.
Einige Rezepte für Kürbischutney hab ich mir angesehen, und ausgehend von denen dann eines selber zusammengemischt.


Kürbisbrotaufstrich


  • 1 Kürbis (Hokkaido, etwa 1,3 kg)
  • 2 Echalotten
  • 2 Zehen Knoblauch (darf auch mehr sein)
  • 1 etwa daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote (die letzte aus meiner Ernte)
  • 150 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 200 ml Apfelessig 
  • 1 großer Apfel
  • schwarzer Pfeffer, etwas Muskatnuss
  • 2 TL Salz
  • evt. etwas Stärke

Den Kürbis waschen und recht kleine Stücke schneiden. Den Apfel grob reiben und die Echalotten, den Knoblauch, Ingwer und die Chilischote in feine Stücke hacken, alles in einen großen Topf geben.



Die restlichen Zutaten hinzugeben und das ganze so lange kochen, bis der Kürbis weich ist.
Dann alles mit dem Kartoffelstampfer so lange bearbeiten bis man mit der Konsistenz zufrieden ist. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Wenn es noch zu flüssig ist, entweder weiter einkochen, oder etwas Stärke hinzugeben (letzteres habe ich getan), nochmal aufkochen und heiß in Gläser füllen.


Macht sich sehr gut auf Brot. Ganz besonders auf dem tollen Sonnenblumen-Nuss-Brot von unseren Bäcker um die Ecke. :-) Mit Tomatenschreiben oben drauf, wird es auch nochmal besser.
Ich bin definitiv zufrieden und bin gespannt, was mein Freund meint, wenn er das nächste Woche probieren kann.

Freitag, 19. September 2014

Morgenmantel und Shampoo

Ich habe mich heute sehr gefreut, als der Postbote kam. Brachte er doch mein schon ungeduldig erwartetes festes Haarshampoo.
Nachdem ich im NuS-Forum so viel über die Shampoos von der Naturseifenmanufaktur gelesen hatte, musste ich mir da auch einfach mal eines bestellen. Ich bin ja schon seit geraumer Zeit (ziemlich genau ein Jahr bald) auf der Suche nach einem Shampoo, das mich zufrieden stellt.
Seit meinem Umzug nach Aachen haben meine Haare nämlich ziemlich unter dem Wasser hier gelitten und bisher hab ich kein Shampoo gefunden, das auf Dauer passte. Die Haare fühlen sich nach einer Zeit mit dem gleichen Shampoo meist beim Waschen so fettig und strähnig an. Sieht man ihnen nicht an, wenn sie dann trocken sind, aber mir gefällt das nicht.
Insgesamt hab ich mehr Spliss und die Haare sind recht glanzlos geworden, zumindest im Vergleich zu vorher. Herausgefunden hab ich schonmal, dass sich die Haare besser anfühlen, wenn ich die Spitzen regelmäßig einöle. Ich benutze dafür das Haaröl von Alverde, falls es wen interessiert.

Naja, ich habe mir gedacht, ich könnte mal wieder ein festes Shampoo ausprobieren. Ich mag die eigentlich ganz gerne, zumindest vom Aussehen her überzeugen sie mich weit mehr als so eine blöde Plastikflasche. Und weniger Müll hat man auch.
Vor Jahren hatte ich mal eines von Lush, das gefiel mir schon ganz gut. Nur mag ich die meisten Sachen von Lush nicht so gerne, weil ich deren Duftkompositionen nicht so mag. Zu intensiv, zu blumig, zu bäääh.. und die, die gut riechen, passen nicht zu meinen Haaren.
Daher wollte ich mal was anderes austesten. Ausgesucht habe ich mir das Walnuss-Shampoo. Für jedes Haar und empfindliche Kopfhaut geeignet; fruchtig blumig und nicht zu süß vom Geruch - klang gut.

Ausprobiert hab ich es auch direkt. Den Geruch mag ich schonmal sehr gerne. Genau wie beschrieben und auch nicht zu aufdringlich, sondern schön dezent.
Die Haare fühlten sich auch schön sauber an, kein Kletschgefühl und auch nicht so eine Riesenmenge Schaum, wie bei Lush.
Ich bin gespannt, was der Langzeittest ergibt. Der erste Eindruck ist schon nicht schlecht, aber das war er bei allen anderen getesten Sachen bisher auch...



Netterweise war noch direkt ein Pröbchen für ein weiteres Shampoo dabei, an dem ich auch schon überlegt hatte, aber ich wollte nun nicht direkt fünf Sorten kaufen. Das Kräutershampoo riecht auch genau wie in der Beschreibung der Seite. Zitronisch-frisch mit einem Hauch von Kräutern. Ziemlich geil! :D Freu mich drauf, das zu benutzen.




So und mehr oder weniger passend zu dem Kosmetikkram kam dann auch noch das Schnittmuster für einen Morgenmantel für meinen Freund an. Ein wenig hab ich mich geärgert, dass Butterick die Schnitte immer auf zwei Größen aufteilt, denn ich hätte mir auch gerne genau den genäht. Allerdings wird mir Größe L zu groß sein und zwei Schnittmuster kaufen wollte ich bei einem Preis von etwa 10 Euro auch nicht.
Butterick 6837
 
Stoff habe ich noch keinen. Der wird aber im nächsten oder spätestens übernächsten Monat besorgt.
Demnächst gibt es also mal wieder was größeres Genähtes zu sehen. Wird auch Zeit!

Sonntag, 14. September 2014

Yeeaahh! Meine Decke ist fertig!

*hocherfreut durchs Zimmer hüpf*

Sie ist riesig, ehrlich. Ich bin sehr froh, dass ich aufs NuS-Forum gehört hab und noch Wolle nachbestellt hab. Mit 1,66m x 2,27m bedeckt sie auf jeden Fall problemlos das Bett.

Vor den Fotos gibt es dann noch ein paar mehr Zahlen. ;-)

  • verhäkelte Knäuel: 30 Stück
  • Gewicht: 1,45 kg (aus den Knäueln errechnet, nicht gewogen)
  • verhäkelte Länge: etwa 5,3 km (!)
  • investierte Zeit (grob geschätzt): 180 Stunden
  • Kosten: 94,25 Euro
  • Arbeitszeitraum: ziemlich genau 1 Jahr
 



Mittwoch, 3. September 2014

Kleines Sackerl zwischendurch

Gerade bin ich so ein wenig in "was schnelles, kleines zwischendurch nähen"-Stimmung. So ein kleines Erfolgserlebnis in der Lernpause ist da ganz schön. Für was größeres und aufwändigeres habe ich momentan leider nicht wirklich Zeit, Nerven und Durchhaltevermögen.
Daher gibt es also wieder nur etwas kleines, das nur ein paar Stunden in Anspruch nimmt und sehr einfach ist.
Wirklich Stoff habe ich dafür nicht verbraucht, aber ein bisschen weniger ist es ja nun trotzdem. Hatte ich schon erwähnt, dass ich (mal wieder) versuche den Bestand zu verringern?


Ja, hinten habe ich das Schrägband nicht richtig getroffen. Das müsste ich noch per Hand korrigieren ;-)
Mittlerweile stehe es aber schon bei meinem Freund im Badezimmerschrank und hält meine Kosmetikartikel beieinander.

Mittwoch, 27. August 2014

Almost done...

Bei der Häkeldecke geht es nun in den Endspurt, denn ich habe in der vergangenen Woche die letzte Bahn angehäkelt!
Bei den ersten drei Reihen habe ich auch schon die Fäden vernäht, das geht sogar relativ schnell, ist aber schon ein wenig lästig.
Mit der Umrandung der Decke werde ich wohl nachher noch anfangen. Die bekommt außen herum nämlich so einen kleinen Spitzenrand.

Ich freu mich auch schon riesig auf die bald fertige Decke, macht sich jetzt schon richtig gut im Zimmer. :)


Meine Unterlagen sagen übrigens, dass ich am 08. September 2013 die Wolle bestellt habe. Das bedeutet, dass ich vor etwa einem Jahr damit angefangen habe, bisher mein größtes und am konsequentesten durchgezogenes Projekt.
Wenn ich so davor stehe und auf die Decke schaue, dann bin ich selber erstaunt, wie viel Arbeit dadrinnen steckt. Ein Gefühl von Stolz und Verwunderung. (Und ein Teil von mir denkt: Du bist wahnsinnig!)

Donnerstag, 21. August 2014

Hund auf Decke :)

Molly hat die Decke nun auch angenommen, sie lag heute schon drauf und hat richtig modelmäßig stillgehalten als ich sie fotografiert habe. Mit schönem Blick in die Kamera.


Angefangen dran rumzukauen hat sie auch schon.... :D Ich werte das mal als positives Zeichen. ;-)

Mittwoch, 20. August 2014

Eine Decke für Molly

Ich schlüpfe mal kurz aus der Versenkung. Da ich nämlich krank bin, habe ich gerade eine kleine unfreiwillige (aber sehr willkommene) Lern- und Prüfungspause.
Mittlerweile bin ich auch wieder ziemlich gut erholt und wollte heute unbedingt mal wieder nähen. Es sollte etwas sein, dass man an einem Tag fertig machen kann und ich wollte mein Stofflager etwas verkleinern. Also habe ich eine kleine Decke für Molly (der Hund meiner Mitbewohnerin) genäht.
Meistens liegt Molly bei meiner Mitbewohnerin auf dem Sofa, aber ab und an kommt sie auch mal zu mir und legt sich dann vorzugsweise unter meinen Schreibtisch oder vor mein Sofa (aufs Sofa darf sie nämlich nicht bei mir).
Für solche Kurzbesuche bei mir hat sie nun eine kleine Decke bekommen. Erfolgreich verbraucht habe ich dafür zwei Reste Wollstoff (einer lila, einer grau), Wollvlies und türkises Schrägband.
 
Zumindest als Kopfablage wurde der lila Stoff schon getestet und offensichtlich als gut empfunden, schließlich ließ sie sich nicht von der Kamera ablenken, während sie so da stehend aus meinem Fenster sah.

Beim Nähen hat Molly auch fleißig geholfen, indem sie sich immer gerne genau vor meiner Nase auf den Stoff gesetzt hat, während ich die Lagen zusammenstecken wollte.
Ein Foto konnte ich davon leider nicht machen, da sie jedes Mal, wenn ich zur Kamera gegriffen hab, das Weite gesucht hat.
Die fertige Decke kann ich euch aber zeigen. Jedes Feld hat etwa DIN A3 Größe.



Donnerstag, 10. Juli 2014

Apfel-Zimt-Stuten

Hier herrrscht gerade ein wenig das Sommerloch und da die Prüfungen vor der Tür stehen, wird das wahrscheinlich auch noch was anhalten. Auf der anderen Seite, wenn ich lernen sollte, bin ich viel anfälliger für Prokarstination in Form von Handarbeiten, Backen, Wohnungsputz und ähnlichem.
Gestern habe ich zum Beispiel zwischendurch mal wieder gebacken. Das ganze wie so oft frei Schnauze improvisiert. Das Ergebnis ist aber ganz lecker geworden und auch schon halb aufgegessen. :)


Zutaten:
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 80 g brauner Zucker
  • 200 g Quark
  • 1-2 TL Zimt
  • 500g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2-3 geriebene Äpfel
  • ggf. etwas Milch
  • optional: gepoppter Amaranth und gemahlene Haselnüsse
Die Zutaten zu einem Teig kneten und gehen lassen (etwa eine Stunde war es bei mir). Ich habe noch ein paar Esslöffel gemahlene Nüsse in den Teig getan, weil die noch angebrochen rumlagen.
Dann den Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben (groß, 30cm lang). Die Oberfläche mit flüssiger Butter bepinseln und etwas Zimt, Amaranth und Nüsse drauf verteilen. (Streusel würden sich sicher auch hervorragend machen)
Dann bei 200°C etwa 40 min im Ofen backen. Ich piekse immer mit einer ausrangierten Stecknadel in den Teig um zu testen, ob der Stuten fertig ist. Wenn nichts dran kleben bleibt, kann er raus.

Schmeckt ganz hervorragend mit Honig oder Quark und Marmelade. :)

Donnerstag, 19. Juni 2014

Radtour zum Historischen Jahrmarkt

Nachdem mich gestern ein Plakat erinnert hat, dass in Kornelimünster dieser Tage der Historische Jahrmarkt ist, habe ich heute spontan beschlossen eine Radtour dorthin zu machen. Das sind etwa 10 km einfache Strecke, der Wetterbericht versprach bewölkten Himmel ohne Regen, die Temperatur war ebenfalls angenehm - es sprach also nichts dagegen.

Ich muss sagen, dass ich wirklich seit langer Zeit nicht mehr richtig Rad gefahren bin. Mit richtig meine ich mehr als nur die Strecke von Zuhause bis zu Kneipe. Und hier in Aachen ja sowieso noch nicht.
Einer der Gründe, weswegen ich (neben dem Rad in und aus dem Keller schleppen) hier noch nicht Rad gefahren bin, ist dass Aachen doch eher hügelig ist - zumindest im Vergleich zu Bonn und Münster.
Im Vorfeld hatte ich mir mithilfe von googlemaps schonmal die kürzeste Route rausgesucht. Vorbei am Hauptbahnhof und am Rand des Kurviertels Burtscheid vorbei und dann mehr oder weniger immer schön geradeaus an einer Straße entlang.
Es ging durchaus einige Male auf und ab, bevor ich die letzten Häuser hinter mir gelassen hab. Fast geschafft hat mich ein sich recht lang hinziehender mittelsteiler Berg.  Dafür wurde ich danach mit einem schmalen grünen Weg belohnt, der parallel zur Straße langlief.



Der Weg endete dann an einem Gasthof, dort war auch eine Infotafel angebracht, die Wege durch den Aachener Wald zeigte. Daraufhin habe ich dann beschlossen die rausgesuchte Route rausgesuchte Route sein zu lassen und bin einen kleinen Umweg durch den Wald gefahren. Schließlich wollte ich ja in erster Linie Rad fahren und nicht nur irgendwo möglichst schnell ankommen.
Es ging also wunderschön grün und waldig weiter.

Im Wald habe ich mich dann auch prompt noch verfahren, weil ich eine Abzweigung verpennt habe. Meine Verwirrung war ziemlich groß, als ich mich plötzlich auf einem Parkplatz an einer großen Straße befand. Erfreulicherweise war auch dort wieder eine Infotafel und nach kurzer Zeit hab ich mich dann auch wieder richtig orientieren können und bin ohne weitere unfreiwillige Umwege aus dem Wald raus und bis nach Eich gekommen.
Hinter diesem Ort fand sich dann eine Stelle mit schöner Wiese und recht gutem Ausblick.


Von dort ging es dann weiter diesen Weg entlang ....


.... mit dem wohlklingenden und vielversprechendem Namen:


Zu meinem Bedauern fand sich kein solcher Strauch am Wegesrand und der Bierstrauch entpuppte sich auch nochmal als ein Weg mit einem netten Anstieg kurz vorm Ziel. Da sich auch langsam ein wenig Erschöpfung breitmachte und sich der erste Hunger meldete, war ich auch sehr froh, am Ende des Berges dann dieses Schild zu sehen:


Von da aus ging es dann nur noch bergab bis zum Jahrmarkt.

Es war leider ziemlich voll - wie es bei trockenem Wetter an einem Feiertag zu erwarten war. Davon abgesehen war es aber sehr nett. Mit der Kamera war ich leider nicht schnell genug um den Gänsemarsch abzulichten, der gerade stattfand als ich eintraf.
Moment, Gänsemarsch? Damit meine ich, dass vorne ein uniformierter und lustig geschminkter Musikant voranschritt, gefolgt von einer Schar Gänse und einem Trommler als Schlußlicht.
Den fröhlichen Lückenbüßer für die Gänse macht dieses lustige Männchen, das sich auf dem Dach einer Grillhütte befand.


Auf einem richtigen Jahrmarkt darf naütlich auch ein Riesenrad nicht fehlen. Auch wenn dieses vergleichsweise klein ist, also eher ein Großrad oder so.


Insgesamt hat der Ort ein paar nette ältere Häuser. Auf so zugewucherte Gebäude steh ich ja auch sehr. Dieses Exemplar verfügt über einige öhm.. Attribute meines Beuteschemas ^^
Fachwerk, Rosen, bewachsen und gemauert.


Nicht zu vergessen die  Stände mit antiken (oder zumindest antikanmutenden Möbeln und Kleinkram).
Dieses Exemplar wäre was für mich, da könnte ich dann ganz standesgemäß im Wohnzimmer sitzen. :P Zumindest finde ich es ganz chic und würde so was auch durchaus in meine Wohnung stellen, wenn ich den Platz (und das Geld) hätte. Aber ich habe ja auch eine Schwäche für alte Sitzgelegenheiten, insbesondere welche mit Schnörkel, Schnitzereien und opulenten Polterstoffen.



Rückblickend muss ich sagen, dass ich zwar jetzt schon meine Oberschenkelmuskulatur merke und mir der Hintern vom Sattel weh tut, aber es sich trotzdem gelohnt hat und Anstiege eigentlich kein Grund sind das Rad im Keller versauern zu lassen.
Mein Fazit also: Häufiger den inneren Schweinehund überwinden und aufs Rad steigen.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Reibekuchen

Ups, mein Blog schläft gerade ein bisschen ein.. zum Aufwachen gibt's heute eine Portion Reibekuchen inklusive Rezept. :)

Ich hatte nämlich heute beim Kochen die Kamera zur Hand und ein paar Fotos gemacht.

Zu Beginn möchte ich Euch gerne meine "neue" Mitbewohnerin vorstellen. Naja, gut, ganz so neu ist sie nicht mehr, da ist schon ein wenig die Luft raus, aber dass sie auf dem Stuhl sitzt und nicht unter der Decke schwebt, das ist etwas Neues.
Darf ich vorstellen? Das Prinzesschen, das mir beim Kochen und Essen Gesellschaft leistete. Sehr gesprächig ist sie allerdings nicht...


Ich sprach von Reibekuchen.. was braucht man dafür?


8 große Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Ei
1 gestrichenenen TL Salz
3 EL Mehl
etwas Fett für die Pfanne
und natürlich Apfelmus!

Kartoffeln reiben, Zwiebel klein schneiden und die restlichen Zutaten (außer das Apfelmus ;)) unterrühren. Dann ab damit in die heiße Pfanne (ca. 1EL große Portionen),  goldbraun braten und mit Apfelmus servieren.

 Mjammi!




Pünktlich zum Servieren erschien natürlich auch eine weitere Mitbewohnerin, die irrsinnigerweise *hüstel* hoffte, dass ich schwach werde und mein Essen mit ihr teile.